Dieses Wochenende darf mit World of Warcraft, das meistgespielte MMORPG weltweit, nicht auf den Blizzard Regional Finals in Köln fehlen. Jeweils acht mehr oder weniger namhafte Teams aus Europa und Nordamerika werden in den kommenden drei Tagen um je zwei Tickets für die Endspiele auf der BlizzCon antreten. readmore.de verschafft einen kleinen Überblick.
Dichte Verhältnisse in Europa
Da sich für die Regional Finals nur die besten Teams der Arena-Saison qualifiziert haben, fällt eine genaue Einschätzung auch diesmal schwer. Im europäischen Turnierbaum lassen sich Ensidia und SK Gaming die besten Chancen auf eine Platzierung auf den ersten beiden Rängen zusprechen. Zuletzt konnten beide Teams auf der Dreamhack ihr Können unter Beweis stellen. Dort entschied das PvP-Team der bekannten PvE-Gilde um Kungen die LAN in Schweden für sich, SK musste sich mit dem zweiten Platz zurfrieden geben.Nicht unterschätzen sollte man aber ihre direkten Widersacher. Insbesondere das unter „Woah!“ auflaufende Team um Alteisen Ocelote und Ex-Nihilum-Spieler Inflame, sowie die Spanier von x6tence und die Franzosen von aAa nawaK sind für Überraschungen im Turnier gut, das im Double-Elimination-Modus ausgespielt wird. Als geschlossene deutsche Vertretung fährt „Rest in Many Pieces“ nach Köln. Zuvor liefen Sanchez, Daisyduke und PhilDryzen unter dem Banner von mousesports auf. Sowohl eDawgs als auch das zweite Team von aAa komplettieren das europäische Turnier und werden sich beweisen müssen.
eMg SK unter sich?
Ähnlich gestalten sich die Verhältnisse im amerikanischen Turnier. Hier beanspruchen vor allem eMazing Gaming und, ebenso wie Europa, SK Gaming die besten Chancen auf die zwei Tickets für die BlizzCon. Während der MLG Columbus lieferten sich beide Teams einen heißen Kampf im Finale, den letztendlich die Mannen von SK mit 6:3 für sich entscheiden konnte. Auf den Regional Finals hat emG bereits in der zweiten Runde die Chance zur Revanche.
Dicht dahinter reihen sich Team EG, compLexity und Pandemic ein, die in den letzten Monaten etwas zurück gefallen sind und jetzt auf den Regional Finals zurück schlagen wollen. Sie müssen zeigen, dass sie sich ausreichend gut vorbereitet haben, um dieses Mal die derzeit scheinbar übermächtigen Teams eMg und SK bezwingen zu können. Die verbliebenen drei Teams nehmen dagegen eher eine Außenseiterposition ein. Unklar ist bei ihnen vor allem, ob sie der vermeintlichen Belastung auf dem Offline-Event in Köln standhalten und gleichermaßen gute Leistungen bringen können.Spannend bis zum Schluss
Welcher vier Teams letzten Endes im Duo ihren Kontinent vertreten werden, wird sich aber erst am Sonntag zeigen, wenn die Erst- und Zweitplatzierten des europäischen und nordamerikanischen Turniers feststehen. Obwohl sich bereits jetzt schon Favoriten ausmachen lassen, wird es dennoch bis zum Schluss spannend bleiben. In der Vergangenheit wussten bereits häufiger vermeidliche Außenseiter mit überraschenden Taktiken und Kombos zu überraschen.

