Mit sofortiger Wirkung zieht sich Frank Sliwka aus dem eSport-Geschehen zurück. Damit gibt er unter anderem die Position des Vorstandsvorsitzenden des Deutschen eSport Bundes auf; bis zur Wahl eines Nachfolgers füllen restlichen Vorstandsmitglieder diesen Posten aus. Frank Sliwka leitete bislang die Geschicke des ESB als geschäftsführender Vorstandsvorsitzender und veranstaltete erst kürzlich wieder die International eSports Conference.
Mit Frank Sliwka verlässt einer der Gründer des Deutschen eSport Bundes den Verband. Seit nunmehr über vier Jahren leitete er den Dachverband, der die deutsche eSport-Szene nach außen vertritt und in letzter Zeit immer wieder in Kritik geraten ist. So fühlten sich viele eSport-Fans von dem Verband schlecht vertreten.In einer Pressemitteilung spricht Sliwka davon, sich in Zukunft auf die Aufgaben als Vize-Präsident der europäischen Abteilung der Think Services Game Group zu beschränken. Diese betreibt einige bedeutende Projekte in der Videospielebranche, insbesondere die Game Developers Conference entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen internationalen Veranstaltung. Auf der gamescom wird im August die Veranstaltung das erste Mal in Europa stattfinden und gleich zu der wichtigsten für die Spieleentwickler werden, so die Think Services.
Außerdem legt Frank Sliwka auch sein Amt als Vize-Präsident der International eSports Federation nieder, die als internationaler Dachverband einige nationale Verbände unter sich vereint. Unter anderem sind dort auch die KeSPA und UKeSA sowie der ESB seit einiger Zeit vertreten.
