Bereits auf dem eSport-Forum 2005 in Düsseldorf hatte Kommunikationswissenschlaftler Dr. Jörg Müller-Lietzkow von der Uni Jena wissenschaftlich nachgewiesen, dass eSport alle Kriterien gewöhnlichen Sports erfüllt. Gleichzeitig machte er damit eindrucksvoll deutlich, wie das Thema immer intensiver von der Öffentlichkeit wahrgenommen und eingeschätzt wird. Nun nahm er zu der auf readmore.de veröffentlichten Meinung „Perspektive deutscher eSport“ Stellung und fordert darin eine positivere Grundeinstellung.
Dr. Müller-Lietzkow: „Sicherlich gab und gibt es eine ganze Reihe von Aspekten, die man an der Entwicklung des E-SB bzw. der nicht genutzten Gestaltungsfreiheit kritisieren kann, auch sind die kommerziellen Interessen hinterfragbar (gilt aber doch für jeden Sport) und es mag auch zynisch korrekt sein, Nicht-E-Sportler gleich zu kritisieren [.. Zitat vorletzter Abschnitt „Perspektive deutscher eSport„]. Allerdings bringt das den E-Sport auf keinen Fall weiter. Um Ihnen zu zeigen, dass auch Wissenschaftler sich positiv kritisch mit E-Sport auseinandersetzen und nicht nur Marketinginteressen verfolgen, anbei mein Vortrag in einer erweiterten Fassung, den Sie gerne Online stellen können.“
Den Vortrag stellen wir im PDF-Format zum Download bereit.
Den weiteren Verlauf der Diskussion wird readmore.de begleiten, in unserem Forum wird bereits munter argumentiert.