In gut einer Stunde startet der ESWC 2010 in Paris. Unter einer neuen Führung soll das Turnier zurück zu altem Glanz finden. Doch bereits im Vorfeld gab es hierbei ein wenig Verwirrung, um Teams, die sich nicht in andere Gruppen schieben lassen wollten, Admins, die vom alten Veranstalter nicht übernommen wurden und den Hinweis der G7, dass man noch immer auf alte Preisgelder wartet.
Der Electronic Sports World Cup ist wieder da! Nach einem Bankrott und einem Jahr Pause findet das Turnier nun wieder statt. Dabei hat man sich mit dem Disneyland gleich eine der prestigeträchtigsten Locations in Paris gesucht, um bei der Rückkehr ein rundum gelungenes Event zu präsentieren.
Dabei geht man nach den Fehlern der Vergangenheit in diesem Jahr ganz neue Wege. Bereits vor einigen Monaten hatte man zum Beispiel bekannt gegeben, dass man die diesjährigen Preisgelder durch eine Bank garantieren lässt. Die G7-Teams hatten daraufhin eingelenkt und sind nun doch zum ESWC gereist, den sie aufgrund ausstehender Preisgelder aus der Vergangenheit eigentlich boykottieren wollten. Auf diesen Umstand wies man auch noch einmal kurz vor Turnierstart hin, mit dem eindringlichen Hinweis, dass man dieses Jahr eine vollständige Auszahlung aller versprochenen Gelder erwarte.
Aber auch bei der Organisation des Turniers selbst lief noch nicht alles glatt. Nachdem die Chinesen von TyLoo aufgrund von Visa-Problemen nicht einreisen konnten, sollten die Portugiesen von k1ck eigentlich in deren ursprüngliche Gruppe verschoben werden. Dort wären sie jedoch auf Na’Vi und compLexity getroffen, weswegen man lautstark protestierte. Nun ist man zurück in Gruppe D, in der zudem noch Alternate, mTw.int und eu4ia aus Bosnien und Herzegowina antreten. Ob die Portugiesen die richtige Entscheidung getroffen haben, wird man dabei gleich um 10:30 Uhr sehen, denn dann spielen sie direkt gegen Team Alternate.
Die Gruppe F, in die k1ck nicht wollte, besteht somit nur noch aus zwei Teams: Na’Vi und coL. Die beiden Teams werden also nur um das bessere Seeding für die nächste Runde spielen und sich ein wenig mit der Hardware vor Ort vertraut machen. Die war natürlich auch schon Stein des Anstoßes, denn natürlich sind die verwendeten Monitore nicht zu gebrauchen; sagen die Spieler.
Ähnlich geht es im übrigen auch der readmore.de-Kamera vor Ort. Christian ‚Chucky‘ Exner – GameSports-Redakteur und an diesem Wochenende für readmore im Einsatz – hat diese gestern kurz nach seiner Ankunft vorsorglich zerlegt. Es besteht jedoch noch Hoffnung, dass sie repariert werden kann.
Dafür bleibt noch Zeit bis 10:00 Uhr. Denn dann sollen die ersten Partien endlich beginnen. Einer der ersten, der ins Geschehen eingreift ist dabei Neu-Ehemann Manuel ‚Grubby‘ Schenkhuizen. Nach Hochzeit und Flitterwochen hat dieser die letzten Wochen ordentlich gekellert, um die voraussichtlich letzten großen WarCraft 3-Turniere in diesem Sommer erfolgreich zu gestalten.