Mit einem Punkt aus drei Partien verabschiedet sich mousesports nach der zweiten Gruppenphase aus dem Turnier. Nach einem gelungenen Turnierstart gestern, konnte man heute nicht die nötigen Runden für sich gewinnen und offenbarte vor allem eine eklatante Pistolenschwäche. Nun liegen die deutschen Hoffnungen bei Team Alternate.
Es hatte alles so gut angefangen, im Disneyland bei Paris. Zwei Spiele, zwei klare Siege – alle Zweifel schienen wie aufgewischt. Doch dann kam der zweite Tag und der erste große Aussetzer. Gegen Team EG aus Amerika konnte man trotz diverser Matchbälle nur einen Punkt holen, ehe man gegen Frag eXecutors nach einer packenden Aufholjagd den möglichen Sieg oder zumindest das Unentschieden noch verschenkte.
Im letzten Spiel gegen mTw.int hätte man nun zum einen deutlich gewinnen müssen und zum anderen auf einen Sieg EGs gegen Frag eX hoffen müssen, ein Weiterkommen aus eigener Stärke war schon vor diesem Spiel nicht mehr möglich. Doch auch gegen mTw kamen die Mäuse nicht richtig in Tritt, verloren Pistolenrunde fünf und sechs an diesem Tag, und gegen am Ende vorzeitig gefrustet vom Server. Offizielles Endergebnis: 27:3.
Damit offenbart der deutsche Titelaspirant, dass er trotz des langen Bootcamps noch einigen Aufholbedarf für die kommenden Wochen vorzuweisen hat. Doch die Zeit drängt, denn im Grunde genommen steht fortan jedes Wochenende ein Turnier an.
Für den ESWC heißt das, dass die deutschen Hoffnungen nun bei Team Alternate liegen. Mit ihrem Neuzugang müssen sie sich heute Nachmittag ab 15:30 in einer Gruppe mit fnatic, WeMade FOX und complexity beweisen.