Nach der gestrigen 23:25-Niederlage gegen Team EG hat fnatic einen Protest gegen die Amerikaner eingereicht. Darin beschuldigten die Schweden Danny ‚fRoD‘ Montaner, in Richtung einer Leinwand geschaut zu haben, um seinen Teamkameraden Informationen über die Positionen der fnatic-Spieler zu geben.
fRoD hatte während des Spiels den Platz links außen inne und saß in einem sehr ungünstigen Winkel zu einer der großen Leinwände, sodass er einen Teil von jener hätte sehen können. Einige Leute wollen bemerkt haben, wie er während des Spiels erst in Richtung der Leinwand geschaut und dann Ansagen in Richtung seiner Teammates gemacht hätte. Konkret ging es dabei wohl um ein 1on1 zwischen lurppis und f0rest, bei dem er die Laufwege von f0rest verraten haben soll.
Allerdings konnte niemand beweisen, dass fRoD wirklich so unsportlich gehandelt hat und der Protest wurde somit abgewiesen. Die fnatic-Spieler hatten wohl heimlich auf ein Rematch gehofft. Team EG erhält allerdings eine Verwarnung, da „Ghosting“ – also sprechen und chatten nachdem man gefragged wurde – auf dem Turnier generell nicht erlaubt ist. Die meisten Spieler halten sich allerdings kaum an diese Regel.