Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass die ersten drei GSL Turniere nur der Prolog für ein 2011 stattfindendes Turnier waren. Anhand der Platzierungen wurden Ranglisten-Punkte vergeben, die über diverse zukünftige Berechtigungen bestimmen. Doch was verbirgt sich wirklich hinter den sogenannten Codes?
Die dritte Ausgabe der GSL ist noch nicht vorbei, doch schon stehen die 32 Glücklichen fest, die sich über eine Einladung zum Hauptturnier im kommenden Jahr freuen können. Sie dürfen sich zu Recht fortan Code-S-Spieler nennen. Das ist der Titel, den sie durch herausragende Leistungen in den bisher abgehaltenen Turnieren erlangt haben. Auch zwei Nicht-Koreaner erhalten diese Einstufung: Der Schwede Jonathan ‚JinrO‘ Walsh, der die nötigen Auflagen alle erst im letzten Turnier erfüllt hat und der beständig punktende US-Bürger Gregory ‚IdrA‘ Fields.
Neben dieser Elite-Liga hat GomTV ein Art Unterbau geschaffen, die Klasse der Code-A-Spieler. Diese setzt sich zusammen aus 20 Spielern, die sich über Punkte aus den ersten drei Ausgaben der GSL dafür qualifizieren konnten. Für sie hat es nicht ganz für den Status eines Code-S-Spielers gereicht. Die in der Rangliste folgenden 21 Spieler, Platz 53 bis 73, werden ein Mini-Turnier bestreiten, aus dem die besten zwölf Akteure ebenfalls als Code-A Spieler hervorgehen. Auch der Niederländer Jos ‚ret‘ de Kroon wird sich dort beweisen müssen. Hayder ‚HayprO‘ Hussein, der sich zwar einmal in die Runde der letzten 64 spielen konnte, hat hingegen nicht ausreichend Punkte sammeln können.
Zu diesen 32 Qualifikanten stoßen weitere 32 Personen, die über öffentliche Qualifikationswettkämpfe ermittelt werden. Es ergibt sich also ein 32 Personen umfassendes Code-S-Turnier. Als eine Art 2. Bundesliga wird parallel ein Turnier für die 64 Code-A-Spieler abgehalten. Am Ende der Saison werden die besten Acht des Code-A-Turniers gegen die letzten Acht des Code-S-Turniers um einen Platz im folgenden Hauptturnier spielen.