Carmac ist nicht gerade dafür bekannt, seinen Twitter-Account großartig für private Bekanntgaben zu nutzen. In der Vergangenheit zwitscherte er nahezu ausschließlich über die Intel Extreme Masters und seine ESL TV-Sendung RotterdaM University.
Doch neben den Twitter-Vorlieben des Masters Chefs sprechen noch einige andere Indizien dafür, dass CS: Source Teil der nächsten Auflage der Intel Extreme Masters wird. Seit der Ankündigung man wolle eine sechste Saison abhalten und der Bekanntgabe, dass diese wieder vier Kontinente bereisen wird, ist im Umfeld der Masters nicht viel passiert.
Dem Vernehmen nach war jedoch zu hören, dass die Saison bereits vor der GamesCom im August starten soll. Es wäre also an der Zeit, einige weitere Details zu den Turnieren zu veröffentlichen. Und wenn man jetzt CS: Source als erstes Spiel der kommenden Saison bekannt gibt, sichert man sich auf jeden Fall in Deutschland und Schweden die Aufmerksamkeit der Spieler und Medien.
Denn neben Ost-Europa hängen gerade die Communities der beiden europäischen eSport-Hochburgen noch an Counter-Strike 1.6. Und wenn CS: Source in die Masters einzieht, wäre dies wohl das Aus für den bisherigen Platzhirsch.
In Großbritannien, Italien, Frankreich und vielleicht auch in den USA würde man die Nachricht dagegen mit Freude zur Kenntnis nehmen und sich bereits für den erbitterten Wettstreit um die absolute Spitze in Stellung bringen. Denn die Intel Extreme Masters wären dann das erste Turnier der großen Drei (World Cyber Games, Electronic Sports World Cup und eben Intel Extreme Masters), die ein Source-Turnier anbieten und das weltweit beste Team suchen.
Mit einem Turnierstart im Juli oder August hätte man auf jeden Fall einen leichten Vorsprung auf den ESWC erarbeitet, der sein erstes großes Counter-Strike: Source-Turnier Ende Oktober über die Bühne bringt.
