SK Gaming und WinFakt boten eSahara und Alternate aTTaX durch falsche Settings in der Intel Extreme Masters New York Qualifikation die Chance zum Protest und die ESL gab ihnen die Möglichkeit zum Rematch. Doch die beiden Teams nutzten ihre Chance nicht. Alternate bleibt zu schlecht, um gegen die Finnen zu gewinnen und eSahara bekommt nicht einmal ein Lineup zusammen.
Schon bevor der ESL-TV-Abend mit Joe Miller überhaupt richtig begann, hatte sich das Team von eSahara schon blamiert. Nach erfolgreichen Protest und neuem Matchtermin standen sie eine Viertelstunde vor Spielbeginn ohne vollständiges Lineup da. Immerhin konnten es ioRek, HaRtS und CosMo einrichten, sich für das gewünschte Rematch Zeit zu nehmen.
Doch da sie somit etwas knapp an Spielern waren, baten sie SK Gaming um einen Nachholtermin – was die Schweden jedoch süffisant ablehnten, sahen sie doch bereits die Entscheidung der ESL aufgrund der defekten Wire-Files als Beleidigung an. Damit verlor eSahara das vorher erstrittene Nachholspiel kampflos.
Im zweiten Spiel dieser, international gern als Farce bezeichneten, Nachsitz-Runde traf das deutsche Team Alternate auf die Finnen von WinFakt. Die Jungs um Tomi ‚lurppis‘ Kovanen hatten die erste Partie klar für sich entschieden und machten nach der Entscheidung der ESL keinen Hehl aus ihrer Verachtung gegenüber Alternate aTTaX.
Doch die Wahrheit zeigte sich heute Abend auf dem Server. Alternate, nur mit ersatzgeschwächtem Lineup anwesend, hatte auch im zweiten Spiel keine Chance gegen WinFakt, welche sich auf zwei Map jeweils mit 16:8 gegen die Deutschen durchsetzten.
Somit stehen die Teilnehmer für die finale Qualifikationsrunde am kommenden Sonntag fest. Neben SK Gaming und WinFakt konnten sich auch noch mousesports, mTw.int, Moscow Five, Lions eSportKlub, Frag eXecutors und Anexis eSport für das Turnier empfehlen. Übertragen wird dieses wieder von Joe Miller auf ESL TV.