An diesem Tag wurden zwei Teams der ESL Pro Series verwiesen. Aufgrund von Unprofessionalität werden die Teams SK Gaming und Playground Avenue in den kommenden Monaten nicht mehr in der höchsten ESL-Spielklasse zu sehen sein. Während PLAGA gar nicht erst antrat, verweigerte sich SK einer weiteren Map.
Die laufende ESL Pro Series-Saison lief für das League of Legends-Team von SK eigentlich ziemlich rund. Mit sechs Siegen aus sechs Spielen zog man in die Playoffs ein, in denen man gegen Team gamed!de jedoch nur zur ersten Map antrat. Diese ging promt verloren, zu einer weiteren kam es nicht mehr, da sich dem Vernehmen nach einer der SK Gaming-Akteure nicht aufraffen konnte, weiter an der Partie teil zu nehmen.
Vier Tage später verließ Team-Leader Mike ‚Wickd‘ Petersen das Aufgebot, welches eher mit der Eintellung innerhalb der Truppe begründete. Und heute, gut neun Tage später, ist auch das Kapitel ESL Pro Series für SK Gaming vorerst geschlossen. Denn aufgrund unprofessionellen Verhaltens wird man der Pro Series verwiesen. Dies zieht – wie gewohnt – auch eine Sperre für die kommende Spielzeit nach sich.
Damit steht Team gamed!de im Halbfinale, wo sie in den kommenden Wochen auf Team Acer treffen werden. Diese hatten sich zuvor gegen Druckwelle im Viertelfinale durchgesetzt.
Neben der Farce rund um SK Gaming in den Playoffs kam es auch in den Playdowns zu einer Verfehlung. Hier steht das Team Playground Avenue im Mittelpunkt des Interesses. Dem Viertplatzierten der Sommer Season fiel es offenbar schwer sich mit der Tatsache anzufreunden, nun nur in den Playdowns teilzunehmen, so dass man gar nicht erst antrat.
Darüber freut sich logiX, die sich kampflos für die nächste Runde der Playdowns qualifizieren konnten und mit einem weiteren Sieg in der ESL Pro Series verbleiben würden. PLAGA wird hingegen, äquivalent zu SK Gaming, in der nächsten Season nicht in der deutschen Königsklasse im Bereich League of Legends zu sehen sein.