Nach fast 14 Stunden intensiver Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel kamen die beiden readmore.de-Redakteure endlich am Zielhotel an. Im ersten DreamHack-Blogeintrag beschreibt Nico ‚DerKiLLa‘ Reichert die Anreise sowie die ersten Begegnungen mit anderen Teilnehmern der DreamHack Winter 2011.
Tipp fürs nächste Mal: Packliste!
Noch bevor wir um 9:55 Uhr im ersten Zug saßen, fingen die Probleme an. keksen bemerkte, dass er beim Einpacken der Utensilien scheinbar nicht ganz bei der Sache war und hatte eins der wichtigstens Dinge bereits daheim vergessen: Sein Netzteil. Ein Zurück gab es aufgrund des Zeitdrucks nicht und so mussten wir ohne das Netzteil losreisen. Nach einer knappen Stunde kamen wir am Flughafen an und hatten im straffen Zeitplan nichtmal 80 Minuten bis zur Boardingtime. Allerdings verlief der Rest am Flughafen problemlos und so hob der Flieger 90 Minuten später ab in Richtung Stockholm.
15:00 in Stockholm – Sonneruntergang
Angekommen im schwedischen Stockholm bemerkten wir direkt die Nachteile von Skandinavien. Es wurde sehr früh dunkel, was durch einen bewölkten Himmel noch schneller ging. Nach 20 Minuten Herumirren im Flughafen, wurde alles nötige gefunden um den zweiten Flug anzutreten, wobei wir noch 50 Minuten „Freizeit“ hatte. Diese wurde für das erste schwedische Essen im McDonalds genutzt. Gewohnt „gut“ war die Mahlzeit und wir machten uns auf den Weg zum Boarding. Mit 20 Minuten Verspätung hatten wir auch die nächste Hürde gemeistert und saßen im Flugzeug auf dem Weg nach Göteborg. Mittlerweile war es draußen auch komplett dunkel geworden – 16:10 Uhr.
Der Flughafen in Göteborg war deutlich kleiner, hatte Gepäckband n, welches trotz falscher Anzeigen das richtige Gepäck für uns bereit hielt. 120 Minuten Freitzeit mussten bis zur vorletzten Busreise überbrückt werden – dazu mussten wir aber erstmal wissen, wo der Bus startet. Eine kurze Nachfrage bei der Information und wir wussten Bescheid. Die nächste Zeit wurde mit der Suche nach einem offenen WLAN mit Internetzugang verbracht, was allerdings verwehrt blieb. Im Bus gab es später schließlich kostenlose WLAN Nutzung, wo wenigstens das Dortmund-Spiel gegen Arsenal in einer Diashow verfolgt werden konnte. Vor dem Betreten des Busses gesellten sich bereits einige Personen zu uns, die ebenfalls nach Teilnehmern der Dreamhack aussahen und auch zusammen mit uns auch wieder ausstiegen. Das Gerücht, welches besagt, dass die mit Abstand meisten Frauen in Schweden blond sind, können wir übrigens hiermit widerlegen. Ebenfalls stimmt es nicht, dass der Alkohol unbeschreiblich teuer ist, denn sechs Dosen Markenbier für umgerechnet 8 Euro sind an einer Tankstelle alles andere als überteuert.
Gegen 10:00 Uhr kamen wir endlich in Jönköping an und suchten die Buslinie zum Hotel. Den letzten Hinweis auf die richtige Haltestelle bekamen wir von einem Mann, der eine fast leere Schnapsflasche in seiner Hand hielt und uns mit einigen „fucking“-Ausdrücken weiterhalf. Kurze Zeit später, als wir bereits einige Meter weiter an der Bushaltestelle standen, kam die Polizei und nahm den Mann fest, den genauen Grund erfuhren wir aber nicht. Entfernung von der Haltestelle zum Hotel waren knappe 200m. 200m ist das auch Umkreis, indem drei veschiedene Burgerketten ihre Fillialen stehen haben und uns sicher nicht hungern lassen werden. Im Hotel selber saßen einige Personen mit TT-eSports Kleidung und schauten Fussball.
Der nächste Morgen
7:00 Uhr Aufstehen war angesagt, damit wir nach einer 30 minütigen Busfahrt gegen 8:45 Uhr an der Dreamhack war. Dort trafen wir auch mit Team Trademark die ersten HoN-Spieler, welche uns sogar wiedererkannten, da sie Zeugen der gestrigen Wegbeschreibung zur Haltestelle waren. Zusammen mit ihnen traten wir den Weg von der Haltestelle zur Dreamhack an. Im Pressebereich ging es früh morgens noch sehr ruhig zu und einiges war noch aufzubauen. Strom sowie Internet war nur vereinzelnd zu finden. Den ersten readmore-User haben wir inzwischen schon gefunden, mehr dazu aber später.