Gestern veröffentliche Michal ‚Carmac‘ Blicharz ein Statement zu den Problemen der Intel Extreme Masters Global Challenge in Kiew. Er geht dabei auf die unterschiedlichen Probleme im StarCraft II-Turnier ein und erläutert die ungewöhnlichen Umstände.
Während die beiden Turniere in Counter-Strike 1.6 und League of Legends reibungslos verliefen, war der StarCraft II Wettbewerb von ständigen Problemen geplagt. Noch im letzten Jahr hatte man in derselben Location erfolgreich die IEM European Championship abgehalten. Aus diesem Grund hat man sich dazu entschieden, auch diese Saison wieder dahin zurück zu kehren. Im Dezember war man bereits vor Ort um sich erneut die Location anzuschauen und zu überprüfen. Die einzige Befürchtung hatte man aufgrund der Übertragung von Streams.
Anschließend ging Carmac auf die Probleme in StarCraft II ein:
– Lag beeinflusste die spielerische Performance und manchmal sogar das Ergebnis.
– Besonders NaNiwa hatte große Probleme mit seinem Rechner. Nach dem Match entschied er sich deshalb dafür, nicht mehr weiter am Wettkampf teilzunehmen. Nachdem allerdings deutlich wurde, dass die Performance an den anderen PCs deutlich besser war, beschloss NaNiwa weiter zu spielen und gewann letztendlich seine Gruppe. Sein Verhalten in der ganzen Sache beurteilte man Seitens der ESL als sehr professionell.
– An den Problemen wurde die ganze Zeit gearbeitet, aber selbst Telefonate mit Blizzard, IT-Spezialisten vor Ort und dem ISP brachten keine Lösung. So kam die Verzögerung zu Stande.
– Die Spieler mieden die PCs mit schlechter Verbindung daraufhin, dadurch wurden weitere Probleme verhindert. Einzig das Match von Grubby, wo ein Caster aus dem Spiel geworfen wurde, führte zu einer weiteren, kurzen Verzögerung.
Carmac betonte anschließend nochmal, dass es keine Probleme bei LoL oder CS 1.6 gegeben hat. Am Ende des Tages waren immer noch kleine Probleme vorhanden, die kein ideales Spielen ermöglichten, jedoch erträglich immerhin erträglich waren. Er entschuldigte sich anschließend bei den Zuschauern, dass der erste Tag nicht so verlief, wie es sein sollte. Alle Involvierten haben ihr Bestes gegeben, um die Probleme zu lösen und weitere zu vermeiden, so der Produktmanager der Intel Extreme Masters abschließend.
White-Ra sagte dazu, dass die Umstände nicht normal waren, aber spielbar. Alle Spieler hatten die gleichen Schwierigkeiten. Er hatte das selbst noch nie in der Arena erlebt, obwohl er schon zweimal dort zu Gast war.