Wie auf der hauseigenen Internetpräsenz von mibr zu lesen ist, wird man die Organisation in Zukunft nicht mehr im eSport antreffen. Auch wenn die Brasilianer zuletzt kein Counter-Strike-Team mehr unter Vertrag hatten, geht somit eine langjährige Erfolgsgeschichte zu Ende.
Bereits im März 2011 verließen Jean Michel ‚mch‘ D’Oliveira und Co. Made in Brazil um kurze Zeit später bei playArt unter zu kommen. Als Grund wurde damals die mangelnde Unterstützung seitens des Clans genannt. Dass sie das letzte Counter-Strike-Lineup waren, welches unter der Flagge von mibr aufgelaufen ist, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Ursprünglich als Areana gestartet, wurde der Clan im Jahr 2003 in Made in Brazil umbenannt. Schon damals konnte man gute Ergebnisse erzielen und gewann im Jahr 2006 den Electronic Sports World Cup. In den folgenden Jahren konnte man dann unter anderem die nationalen Stops des KODE5, der World Cyber Games sowie des ESWC gewinnen.Auch international präsentierte man sich gut und gewann 2007, dem wohl erfolgreichsten Jahr des Clans, die DreamHack. Ebenfalls belegte man in diesem Jahr unter anderem auch den zweiten Platz auf der GameGune, den dritten Platz bei den e-Stars Seoul sowie den vierten Platz beim ESWC und den Extreme Masters LA.
Über Jahre hinweg haben viele brasilianische Top-Spieler Halt bei Made in Brazil gemacht. Neben Akteuren wie Bruno ‚bit‘ Lima und Lincoln ‚fnx‘ Lau, welche Teil des erfolgreichen Lineups im Jahr 2007 waren, darf man auch Raphael ‚cogu‘ Camargo nicht unerwähnt lassen. cogu hatte im Jahr 2005 einen entscheidenden Anteil am zweimaligen Gewinn der CPL sowie dem Sieg des ESWC 2006. Mit Ola ‚elemeNt‘ Moun und Jonas ‚bsl‘ Alsaker durfte man unter anderem auch zwei internationale Spieler bei sich begrüßen.

