29.000 ist eine unfassbar große Zahl. Aber so viele CS-Spieler nutzten seit Oktober 2005 einen Cheat eines Coders, der unbekannt bleiben möchte. Dieser hat in seinem Programm eine Leakfunktion eingebaut, welches ihm erlaubte, Daten über die SteamIDs, Uhrzeit und ServerIP der Cheatbenutzer in einer Datenbank zu sammeln.
Bedenkt man nun, dass dies nur einer von vielen Cheats ist, so dürfte die Dunkelziffer ein Vielfaches der 29.000 sein. Counterstrike.de hatte Einsicht in die Datenbank und führte darüber Gespräche mit T-Man, dem ESL Aequitas-Coder, uall und suxx, beides Cheatcoder und Szenekenner.
Obwohl T-Man in die Datenbank, in der unter anderem auch EPS- und Nationalspieler vertreten sind, Einblick hat, versichert er, dass niemand für sein Auftauchen in dieser gesperrt wird. Des Weiteren wird auch wieder Aequitas ins Gespräch gebracht. Die Meinungen sind weiterhin gespalten. Laut suxx liegt der bisherige Erfolg zu einem großen Anteil an den Cheatcodern selbst, da bisher noch kein öffentlicher Aequitas-Hack entwickelt wurde. uall hingegen sieht, mangels Statistiken von der ESL, noch gar keinen Erfolg und bleibt Aequitas gegenüber skeptisch.
Auch wenn diese Cheaterliste wohl vorerst keine direkten Auswirkungen auf die ESL haben wird, so erwähnt T-Man, dass das Pulver von Aequitas noch lange nicht verschossen sei und bleibt optimistisch, was die Cheaterbekämpfung betrifft.