Wie die ESL vor wenigen Minuten bekannt gab, wird Counter-Strike: Global Offensive Teil der neuen ESL Pro Series Saison sein. Die beiden alten Spiele müssen dabei dem neuen Titel weichen.
Die Entscheidung kommt wenig überraschend: Ab der kommenden EPS Saison im Winter wird es nunmehr nur noch einen Counter-Strike Titel in Deutschlands höchster Spielklasse geben. Mit dem am 21. August erscheinenden CS:GO erhofft sich die ESL eine „Zusammenführung und Stärkung der bisher geteilten Counter-Strike Szene“, so die offizielle Meldung.
Dabei geht die Geschichte von Counter-Strike 1.6 zurück auf den Anfang der ESL Pro Series. Seit der ersten Saison ist der Taktik-Shooter mit von der Partie und brachte dabei nicht nur unzählige denkwürdige Momente und spannende Spiele hervor, sondern auch einen Rekordsieger, der seines gleichen sucht. Mit insgesamt 14 gewonnenen EPS Saisons steht mousesports unangefochten an der Nummer 1 in Deutschland und gewann somit einen großen Teil des insgesamt über 1,1 Millionen Euro ausgeschütteten Preisgeld.
Noch ist die aktuell laufende EPS Summer 2012 jedoch nicht zu Ende. Die Finalspiele der beiden Counter-Strike Titel stehen noch aus. So werden am 25. August in Köln Alternate, DkH, myRevenge und dotpiXels um die letzte 1.6-Krone kämpfen. In Counter-Strike: Source finden die letzen Finals am 31. August und 1. September im Rahmen der ESL Pro Series Finals auf der IFA Berlin statt.
Counter-Strike: Global Offensive kann bereits seit gestern Abend im Steam-Store für derzeit 12,59€ vorbestellt werden. Am 14. August sollen dann alle Vorbesteller Zugang zur noch aktuell laufenden Beta erhalten, ehe am 21. August die Betaphase abgeschlossen wird.
Statement des EPS Product Managers Bastian Veiser:
„Die Entscheidung des vollständigen Wechsels zu CS:GO ist ein schwerer aber nötiger Schritt für die EPS und für die deutsche Counter-Strike Szene an sich. Ich selbst spiele Counter-Strike seit der ersten Stunde und auch heute ist CS in der jetzigen Version 1.6 für mich immer noch der eSport Titel überhaupt. Jedoch müssen wir, die CS’ler, uns alle eingestehen, dass mit den neuen Stars im eSport, vor allem League of Legends, hier die Relevanz so langsam dahinschwindet.
Hinzu kommt, dass die CS Szene mit CS1.6 und CS:S zerstritten und geteilt ist. Hier sehe ich CS:GO als absolute Chance. Mit dem vollständigen Wechsel wollen wir der Szene ein Zeichen geben, dass CS:GO die Version sein könnte mit der wir den Großteil aller CS’ler wieder vereinen könnten, denn nur gemeinsam hat die CS Szene eine Chance neben League of Legends und Co. weiter zu bestehen und den entsprechenden Nachwuchs anzulocken. Nach der Wintersaison werden wir dann eine erste Zwischenbilanz ziehen.“