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Die Gründung einer Brauerei - Teil 6 - Résumé und "Wie geht es weiter?"

Es gibt im übrigen wieder Bier. ;-)


So, mal wieder Zeit für einen neuen Blog-Eintrag, oder?

Wie der Titel es schon andeutet, soll hier ein kurzes Résumé gezogen werden, bzw. viel mehr ein kurzes Fazit.

Der erste Sud, also die knapp 370l Bier, sind mittlerweile bereits verkauft. Das ging bei weitem schneller als ich dachte, insbesondere da ich nach der Akquise von 2 Läden auch direkt wieder aufgehört habe. Das (Verkaufs-)Feedback war so gut, dass ich wusste, dass ich mit dem Brauen sonst nicht hinterher komme.
Und ja, an dem Erfolg haben auch die treuen und tollen Kunden von Readmore einen Anteil! <3
Insbesondere möchte ich an dieser Stelle auch nitty danken, der kräftig die Werbetrommel rührt, obwohl wir uns erst kennen gelernt haben.
Das möchte ich an dieser Stelle natürlich auch zurück geben und Werbung für den besten Koch Dresdens machen.
Seine Soßen und Dry Aged Fleisch sind der Hammer. Und seine Kochkurse machen auch Bock (nicht wahr, Stammtisch Dresden? ;-).

Allgemein kommt das Bier wirklich sehr gut an und überzeugt auch viele Nicht-Biertrinker oder reine Pilstrinker (was schon das größte Kompliment an das Bier per se ist ;-). Das merkt man auch daran, dass es viele Nachbestellungen gab und, dass mein Bier auch in der Gastro gut ankommt. Mit seinem ersten Bier über Wochen hinweg (und mit Wiedereinstieg) in die Top 10 eines Bierspezialitäten-Geschäftes zu kommen schafft auch nicht jeder.

Die Zeit war extrem Arbeitsreich und schlaucht ehrlich gesagt ganz schön, allerdings lerne ich natürlich auch extrem viel über Logistik, Importieren, Buchhaltung, Steuern, Kalkulation, Behörden, Webseiten-Management, Vertrieb, Design, Marketing, Branddevelopment, PR, .......
Es ist eben genau das, was ich, geplant hatte: Ein Projekt was mir persönlich Spaß macht und bei dem ich Dinge für mein späteres Berufsleben lernen kann. Und was das Potential hat, später auch mal mehr als nur ein Hobby zu sein.

Und um direkt einigen Missgönnern den Wind aus den Segeln zu nehmen: Ja, ich habe meinen geplanten Profit gemacht. Der deckt natürlich bei weitem noch nicht meine Arbeitszeit zu einem vernünftigen Satz ab oder ermöglicht es davon zu leben, das war aber auch überhaupt nicht das Ziel.
Ziel war es zu testen, zu lernen, ein Gefühl zu entwickeln und erste Kontakte aufzubauen. Das man mit 400l Bier nicht reich wird sollte jedem einleuchten.

Nun zur Frage "Wie geht es weiter?"

Nun, Nachschub ist schon mal gebraut und in der Kaltreifung. ETA ist Anfang/Mitte Juni.

Und ansonsten wird es nun langsam etwas teuer, genau wie geplant. ;-)

Aufgrund der positiven Resonanz und der ständigen Nachfrage, wann ich denn endlich neue Sorten braue, habe ich mich entschlossen den nächsten Schritt anzugehen und mir eigene Lagertanks zu besorgen. Diese bin ich gerade dabei aus den Niederlanden zu importieren.
Es werden zwei 1000l Tanks sein.
Das ermöglicht mir, zum einen, auf Vorrat für mehr als nur einen Monat zu brauen und zum anderen natürlich auch mehrere Sorten zu brauen.

Das nächste Bier was kommen wird ist ein Weizen. Einige wenige konnten es schon verkosten, alle fanden es extrem gut. Und, auch auf die Gefahr hin dass wieder einige Selbstbeweihräucherung oder sonst was unterstellen, auch ich finde es ist eines meiner besten Biere, die ich bisher so gebraut habe. Wenn es soweit ist kriegt Readmore dann natürlich wieder ein Sonder-Kontingent. ;-)

Nun, abseits vom Bier plane ich natürlich noch weitere Projekte wo ich eure Unterstützung oder viel mehr euren Rat gebrauchen könnte.

An dieser Stelle aber erstmal zu dem hier:

Habe ich geplant eine kleine Video-Serie namens "This is Craftbeer!" zu machen. In dieser werde ich natürlich über Bier, Craftbier und die deutsche Craftbier-Szene sprechen. Darüber hinaus möchte ich aber auch das Brauen selbst erklären als auch einen Einblick hinter die Kulissen in Rezeptentwicklung, Kalkulation, und so weiter geben.

Wo ihr mir helfen könntet: Welche Fragen und Themen findet ihr interessant? Habt ihr Ideen zur Umsetzung? Könnt ihr einfache Programme für Animationsfilme empfehlen? Maya, 3DS Max und AA etc. sind bekannt und kann ich auch, mehr oder weniger gut, anwenden, sie fressen aber einfach viel Zeit die ich derzeit nicht habe.


Für ein andere Projekt, was ich aber jetzt einfach noch nicht an die große Glocke hängen will weil auch das wieder unendlich viel Arbeit ist die ich mir da auflade...:
Wenn sich jemand mit gemeinnützigen Aktionen/Projekten, der Gründung von Stiftungen, e.V.s etc. auskennt oder aktiv ist -> bitte eine PN an mich!


So. Das soll es an dieser Stelle erst einmal gewesen sein. Bei Fragen, haut sie einfach in die Kommentare rein oder schreibt mir ne PN!
Wer mag, kann uns gerne auch auf Facebook folgen, damit ihr immer hoptimal informiert seid. ;-)

www.facebook.com/BrauereiHoponTop/

Viele Grüße,

Martin,

vom Bier mit der extra Schippe Hop on Top!



#1 slayer schrieb am 29.05.2018, 08:52
Was genau möchtest du denn mit den Videos erreichen? Einfach deine Erfahrungen weitergeben?
#2 Jaegerlie schrieb am 29.05.2018, 12:36
slayer:Was genau möchtest du denn mit den Videos erreichen? Einfach deine Erfahrungen weitergeben?


Jain. Vielmehr möchte ich einen Einblick hinter die Kulissen geben, Aufklärung betreiben (z.B. warum eben solch ein Bier einfach teurer sein muss als zum Beispiel ein Pils, und warum handgemachtes Bier nun mal auch seinen Preis hat) und ja, auch meine Erfahrungen und Tipps an die Hobbybrauer Szene weiter geben.

Auch möchte ich mich aber kritisch gegenüber der aktuellen Entwicklung im Craft-Bier-Markt äußern. Von dem angeblichen Craft-Bier was auf dem deutschen Markt geworfen wird ist nicht mal ein 10tel wirklich "Craft" im Sinne von Handwerklich. Das wird alles nur noch in Großbrauerein gebraut. Und dann fast alle auch noch in der selben...

Und, weil ich denke da geht es vielen so wie mir, mich interessieren immer solche "Wie wird´s gemacht?" Sachen. Und da möchte ich meinen Kunden natürlich auch was ermöglichen. ^^

Das es sich Kosten-Nutzen-Technisch absolut nicht rechnen wird ist mir klar. Aber da geht es mir, auch wie bei der Brauerei, viel mehr auch um das Erfahrung sammeln und "einfach machen".

Und gerade beim Bier hat man ja oft in geselliger Runde auch das "Ja, und der macht das so und so, das hat er mal in nem Video erklärt und gezeigt und das ist was ganz besonderes, ..."

Schaden tut´s, bei halbwegs akzeptabler Qualität der Videos ^^, denk ich nicht.
#3 Thorondor schrieb am 29.05.2018, 13:14
Jaegerlie:Auch möchte ich mich aber kritisch gegenüber der aktuellen Entwicklung im Craft-Bier-Markt äußern. Von dem angeblichen Craft-Bier was auf dem deutschen Markt geworfen wird ist nicht mal ein 10tel wirklich "Craft" im Sinne von Handwerklich. Das wird alles nur noch in Großbrauerein gebraut. Und dann fast alle auch noch in der selben...


Also alles was von De Proefbrouwerij kommt, ist kein Craft oder wie? Mikkeller, To Øl, Omnipollo etc das abzusprechen, finde ich dann doch etwas gewagt.

Gibts schon einen Versandhandel, der deine Biere in die Schweiz verschickt? Oder wenigstens innerhalb Deutschland, soll man da einfach bei deiner Seite bestellen?
#4 Jaegerlie schrieb am 29.05.2018, 15:39
Thorondor:
Jaegerlie:Auch möchte ich mich aber kritisch gegenüber der aktuellen Entwicklung im Craft-Bier-Markt äußern. Von dem angeblichen Craft-Bier was auf dem deutschen Markt geworfen wird ist nicht mal ein 10tel wirklich "Craft" im Sinne von Handwerklich. Das wird alles nur noch in Großbrauerein gebraut. Und dann fast alle auch noch in der selben...


Also alles was von De Proefbrouwerij kommt, ist kein Craft oder wie? Mikkeller, To Øl, Omnipollo etc das abzusprechen, finde ich dann doch etwas gewagt.

Gibts schon einen Versandhandel, der deine Biere in die Schweiz verschickt? Oder wenigstens innerhalb Deutschland, soll man da einfach bei deiner Seite bestellen?


Mal den entscheidenenden Punkt markiert und nochmal unterstrichen. ;-)

Es ist auch eine Interpretationsfrage was "Handwerklich" bedeutet. Ohne Utensilien und Equipment bekommst du nun mal kein Bier. Genauso wenig ohne ein gewisses Minimum an Handwerk. Und wenn du dein Bier einer breiten Bühne zur Verfügung stellen willst, dann MUSST du halt in Großgeräte investieren. Das ist logisch.
Wenn aber der ganze Part der "Craft-Bier-Brauerei" nur noch aus Marketing besteht und nicht mehr selbst am Kessel gestanden wird und sein Bier da braut wo die halbe Deutsche Craft-Bier-Szene braut, dann kann man hier, meiner Meinung nach, einfach nicht mehr von handwerklich sprechen.
Ein perfides Beispiel hierfür, ohne Namen zu nennen, das dieses Thema "Craft-Bier" ad absurdum treibt:
Ein Gastronom eines Brauhauses, der selbst nicht mal Bier trinkt, kommt auf die Idee jetzt richtig echtes tolles Craft-Bier aus XY anzubieten.
Was macht er?
Er labelt einfach Bier der Hartmannsdorfer Brauerei um bzw. die zweite Sorte ist einfach ein Blend von 2 Bieren der Brauerei.
Ist das Handwerk?...
Und diese Art des "Brauens" wurde mir ja auch schon angeboten... Von einem Kleinbrauern. Nur das ich dann wenigstens noch selbst die Abfüllung organisieren hätte müssen. :P

Auch Zwönitzer braut mit mittlerweile eigentlich nichts mehr selbst sondern lässt es bei der Einsiedler Brauerei brauen.

Vier Vogel Pils - Dem Trendbier hier in Dresden. Die hatten ihr Bier auch in der Glückauf brauen lassen (auch schon groß) und sind dann ebenso nach Hartmannsdorf (die eben für
Hinz und Kunz brauen, siehe Beispiel 1 aber auch z.B. Superfreunde und vielen VIELEN mehr).
Die haben schon lange nichts mehr mit ihrem Bier zu tun sondern vermarkten bzw. verkaufen es nur noch.

Wie gesagt, dass ist alles auch nicht schlimm. Das hat aber alles für mich einfach nichts mehr mit der wirklichen Craft-Bier-Philosophie zu tun, bei der man kleine, handwerkliche Brauerein unterstützen will.
Es kann natürlich genauso leckeres Bier sein, oftmals leidet aber die Qualität stark.
Beispiel: Weiße Elster aus Leipzig, deren Biere nach dem Brauerei-Wechsel einfach, der Meinung vieler nach, qualitativ stark abgenommen haben, davor waren sie spitze..
Was auch klar ist, wenn du dein Bier, mit dem du dich gut auskennst, welches du entwickelt hast, plötzlich von einem Fremden brauen lässt der selbst derartige Biere noch nie gebraut hat. Und vor allem, wenn dein Anteil am Bier wirklich nur noch Verpacken und Versenden ist und du alles andere Outsourced.

Und hier geht es mir auch nicht um "Bah alles schlecht, könnt nur bei mir kaufen", auch wenn das natürlich so rüber kommt und hier auch die Gefahr besteht, dass es eben so aufgefasst wird, das ist mir klar.
Aber der Kunde, der teilweise 2,50-3,00 für sein Bier ausgibt im Glaube eine kleine regionale Brauerei zu unterstüzen, sollte auch wissen, wo sein Bier her kommt. Und hier muss oder sollte der Gesetzgeber, meiner Meinung nach, einhaken und einfach eine Kennzeichnungs-Pflicht des Herstellungsortes des Lebensmittels einführen. Man muss jeden Scheiß auf so ein Etikett drauf drucken und alles ist geregelt, aber zu sagen wo das Lebensmittel herkommt nicht?...
Und das betrifft ja nicht nur Bier. Bei der "Alpenmilch" wird oftmals auch einfach "Flachland"-Milch in die Alpen gekarrt, dort abgefüllt und fertig.

In einem Versandhandel bin ich nicht, weil ich in meiner Größe sowieso ständig ausverkauft bin und es dann lieber selber mache (um für mich vernünftige Preise zu erzielen).

Bestellen kannst du also bei mir in ca. 2 Wochen wieder. Bestellungen in die Schweiz sind auch möglich, allerdings ist der Versand natürlich recht teuer. Das habe ich bisher noch nicht im Shop eingebunden aber eine Nachfrage per Mail macht den Versand möglich. ;-)
#5 Thorondor schrieb am 29.05.2018, 16:31
Ah, darauf wolltest du hinaus - Sorry, ist mir davor nicht klar geworden.

Deutschland ist das einzige mir bekannte Land, wo es mit weiter Verbreitung so krasse Relabels unter dem gleichen Rezept gibt, da muss ich dir recht geben. Nicht mal die Belgier, die eine ziemlich wirre Bierlandschaft haben, sind da so dreist. Aber es gibt auch anderswo Beispiele, wo die ständig gleichen Blends unter neuem Label frisch vermarketet werden. Je nach Konsumentenschutzgesetz des Landes ist das dann sogar erlaubt...

Vieles davon dürften Geburtsschmerzen des Craft-Beer-Hypes sein, der in Deutschland erst verzögert eingesetzt hat. Die alten Brauereien sind da, das Wissen über nicht-deutsche Stile nicht, aber Kohle gemacht werden muss aus der Anlage trotzdem. Denn die ist ja da und kostet. Und der Braumeister auch.

Aber die Leute wollen Craft, also macht man halt auf Teufel komm raus welches, egal wie gut oder schlecht es ist. Zusammen mit dem absurden Reinheitsgebot, welches die Innovationskraft aus schlechten Gründen massiv hemmt, sorgt dies für eine Umsetzung von Craft wie nirgendwo sonst.

Wegen Bestellung schreib ich dir gerne eine PN.
#6 DonaldFD schrieb am 30.05.2018, 10:08
Weizen fänd ich nice - bitte sofort Bescheid geben.
#7 buffy schrieb am 30.05.2018, 11:21
Wenn die kleinen regionalen Brauereien halt wirklich Bier auf internationalem Niveau machen würden, dann wäre das ja schön. Aber wenn ich vergleiche zwischen den mittlerweile sehr großen, beliebten englischen Brauereien Northern Monk, Beavertown, Verdant und den kleinen (deutschen) regionalen, die ich bisher so probiert habe, dann muss ich ernüchtert feststellen: da liegt ne ganze Menge dazwischen. Einzig Frau Gruber (sind sicherlich auch nicht superklein, aber immernoch so klein, dass man eigtl sofort nach Release bestellen muss) kommt in Deutschland bisher da regelmäßig (!) dran. Viele deutsche Biere find ich eher langweilig und überteuert im Verhältnis zu dem, was sie können. Ausnahmen sind Hopfenstopfer (wegen Preisleistung, wobei da mal ein neues gut tun würde) und wie gesagt Frau Gruber (wegen "neuen" Bieren)
#8 Thorondor schrieb am 30.05.2018, 12:58
Schönramer hat ein paar international konkurrenzfähige Biere die nicht typisch deutsch sind, dazu wohl FrauGruber und Schneeeule. Immer mal wieder was Gutes gibts bei Kehrwieder, Freigeist, Gänstaller, Hoppebräu und Camba. Sonst kommen mir vor allem Brauereien in den Sinn, die die deutschen Stile zur Perfektion getrieben haben, wie Ayinger, Schneider, Schlenkerla und viele fränkische Kleinbrauereien.
#9 Jaegerlie schrieb am 01.06.2018, 10:24
DonaldFD:Weizen fänd ich nice - bitte sofort Bescheid geben.


Mach ich. ;-)

buffy:Wenn die kleinen regionalen Brauereien halt wirklich Bier auf internationalem Niveau machen würden, dann wäre das ja schön. Aber wenn ich vergleiche zwischen den mittlerweile sehr großen, beliebten englischen Brauereien Northern Monk, Beavertown, Verdant und den kleinen (deutschen) regionalen, die ich bisher so probiert habe, dann muss ich ernüchtert feststellen: da liegt ne ganze Menge dazwischen. Einzig Frau Gruber (sind sicherlich auch nicht superklein, aber immernoch so klein, dass man eigtl sofort nach Release bestellen muss) kommt in Deutschland bisher da regelmäßig (!) dran. Viele deutsche Biere find ich eher langweilig und überteuert im Verhältnis zu dem, was sie können. Ausnahmen sind Hopfenstopfer (wegen Preisleistung, wobei da mal ein neues gut tun würde) und wie gesagt Frau Gruber (wegen "neuen" Bieren)


Mag sein, aber was bringt es denn dann, wenn alle Craft-Bier-Brauer bei ein und der selben Brauerei brauen lassen, die solche Biere ja auch noch nie gemacht hat und allgemein noch keinerlei Bier gebraut hat, was man wirklich als besonders gut bezeichnen könnte.

Frau Gruber ist im übrigen auch deswegen interessant, weil sie viel mit der Hefe experimentieren und in der Regel alle Biere mit mindestens 2 Hefestämmen gebraut sind.
Das macht sonst eigentlich keiner (soweit ich weiß). Ich hatte versucht mal abseits der Standard-Hefen was zu nehmen, aber das war ja leider nicht so von Erfolg gekrönt, weil die eben nicht ganz so willig sind wie die Standard-Hefen. ;-)
Das wird erst was, wenn ich mal tatsächlich ne eigene Brauerei hätte, zwecks Hefe anziehen und so weiter.
#10 buffy schrieb am 01.06.2018, 15:51
Aber Frau Gruber braut doch bei Camba? Soweit ich weiß haben die aber auch bereits viel Erfahrung, trotzdem finde ich es echt enorm wie hochwertig eigentlich alle Biere von ihnen sind, bisher gab es keines was enttäuscht hat und sie waren auch in Deutschland die ersten, die ein richtig gutes NEIPA gebraut haben (und der Stil ist ja auch stärker Hefen-Abhängig als manch anderer IPA Stil). Würde aber stark vermuten, dass sie auch die größten Hopfenmengen versenken, zumindest riecht und schmeckt das so.
#11 Jaegerlie schrieb am 01.06.2018, 16:23
Stimmt. Wobei, soweit ich gerade gelesen habe, sie die Lohnbrauerei auch leiten.

Hatte bisher leider noch nicht das vergnügen ihr Bier zu kriegen. :-/
#12 buffy schrieb am 01.06.2018, 20:15
craftbeer-shop.com hat die ganz aktuellen Biere von denen und imo auch zu fairen Preisen. Hab da grade bestellt und zwei Tage später erhalten. Soll keine Werbung sein, aber man kommt halt echt nicht leicht dran.
#13 wuud schrieb am 09.06.2018, 23:17
wenn die nächste Fuhre wieder im Shop ist, werde ich doch mal zuschlagen :D
an einem brown ale hast du dich aber noch nicht versucht oder? bin seit meinem england besuch vor 4 jahren schwer auf der suche nach einem guten und als einziges annehmbares nur die hop gun von camba gefunden :/ tipps haste zufällig nicht auf lager?
#14 Jaegerlie schrieb am 11.06.2018, 18:38
Gerne doch. ^^

Doch, Brown-Ale hatte ich auch schon. War durch den Hopfen allerdings sehr speziell geworden (war sehr cremiges Aroma, bisschen wie Erdbeerjoghurt). Lecker und definitiv mal was anderes, steht jetzt auf meiner Prioritäten Liste aber nicht ganz so weit oben. ;-)

Würde auch gerne viel mehr rumprobieren. Aber das geht, im großen Maßstab, nur mit einer eigenen Brauerei. Dann wäre auch möglich einfach mal ein Sud eines neuen Biers zu brauen oder jeden Monat/Quartal ein Neues "Überraschungsbier" oder so.

Empfehlungen kann ich dir da leider nicht geben. Da hab ich bis auf meine paar und auch das Camba bisher noch wenig getrunken.
Aber Brown Ale ist ja nichts anderes als ein Ale, was ein paar Caramellmalze gesehen hat. Da sollte es schon ein paar leckere Bierchen geben.
#15 Nutellaboii schrieb am 06.08.2018, 14:54
Würd gern mal das Ruby probieren! Kann man das jederzeit bestellen oder erst, wenn die nächste Fuhre gebraut wird?
 

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