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The Cheat Report - Inhalt und Kurzkritik

07.03.2006, 12:03 Uhr  


Inhalt

"The Cheat Report" ist eine fiktive Dokumentation, im Filmjargon liebevoll Mockumentary genannt. Sprecher Joachim Kerzel, bekannte deutsche Synchronstimme, führt den Zuschauer von der Vergangenheit in die Gegenwart des Cheatens. The Cheat Report - Titelsequenz
The Cheat Report - Titelsequenz
Er zeichnet das Schreckensbild einer Untergrundbewegung von Cheatern, die die ehrbare Spielerszene unterwandert haben. Anonymisierte Aussteiger, schmierige Cheatverkäufer, finstere Rituale - Kriminelle Machenschaften bis hin zum Satanismus werden aufgedeckt. Zwischen Fiktion gibt es auch viele Fakten, wie eine visuelle Erläuterung der gängigsten Cheats in Counter-Strike. In zahlreichen Interviews wird diese Mischung offenbar, eSportler wie quick oder das CS-Team von plan-B spielen sich selbst, offenbaren aber durchaus Sinn für Humor.


Kurzkritik

Was Regisseur Daniel P. Schenk aus einer sicherlich simplen Idee mit seinem beschränkten Budget herausholt, ist sensationell. Die Laienschauspieler vollbringen unter seiner Leistung kleine Wunder, die Stimme von Joachim Kerzel kann wunderbar als Ersatz für Egon Hoegen (Siebter Sinn, Staplerfahrer Klaus) durchgehen. Durch abwechslungsreiche Locations und zahlreiche, aber unaufdringliche visuelle Spielereien entsteht während den 50 Minuten Laufzeit nie Langeweile, das Ende kommt eher überraschend schnell. Schenk beweist ein gutes Auge für Einstellungen und Schnitt. Dass er sich fleißig in der Filmgeschichte bedient kann man ihm kaum vorwerfen, was der Film erreichen will macht er gut. Da lassen sich Historisches Cheaten
Historisches Cheaten
auch vereinzelte Peinlichkeiten des Drehbuchs verschmerzen. Wer mit Kurzfilmen von Nachwuchsfilmern vertraut oder offen für filmische Einflüsse aller Art ist, sollte sich "The Cheat Report" nicht entgehen lassen. Überkritische Geister dürften allerdings keine Freude daran haben.


Allgemeines zum Film

Bevor ich en Detail auf einzelne Szenen eingehe, möchte ich ein paar allgemeine Dinge zum Ausdruck bringen, was auch durch das Vermarktungskonzept des Films bedingt ist. Seinen Film gegen Geld im Internet anzubieten ist keinesfalls eine moderne Form von Raubrittertum, sondern ganz im Gegenteil der neuste Trend in der Filmindustrie. Regisseur Steven Soderbergh (Traffic, Ocean's Eleven) gilt als Trendsetter, weil er seinen letzten Film "Bubble" parallel zum Kinostart auch im Internet zum Verkauf anbot. Qualität hat ihren Preis, auch im Internet. Anders als bei Soderbergh, der eine große Diskussion auslöste, sollte der Faktor Vertrieb bei der Beurteilung dieses Films keine Rolle spielen, denn ein Pilotprojekt ist "The Cheat Report" in einer ganz anderen Hinsicht.

Der Film macht vor, wie man eSport-Thematiken in klassische Filmgenres einbetten kann, ohne dass das Ergebnis billig oder übermäßig peinlich wirkt. Über die komplette Laufzeit werden der Grundidee Cheaterdoku immer neue Aspekte entlockt. Am laufenden Band wird Gamersprache verwendet, das zeugt von Selbstbewusstsein. Der Film versucht nicht seine Herkunft zu verschleiern und greift wissentlich running gags oder Szenewörter auf. Das gelingt meistens, auch wenn sich die älteren Psychologe analysiert Cheater
Psychologe analysiert Cheater
Schauspieler bei allzu zungenbrecherischem CS-Slang sichtlich schwer tun. Und so gelingt das gewagte Experiment, einen echten Kurzfilm zu drehen, der sich eben - fast zufällig - um Counter-Strike dreht.

Das liegt auch daran, dass sich Daniel Schenk eng an Genrekonventionen orientiert. Die Form der Mockumentary erlaubt viel Gestaltungsspielräume, bedarf aber auch Liebe und großen Zeitaufwand in der Ausschmückung der fiktiven Welt. Je realistischer eine noch so absurde Szene rüberkommt, desto größer ist der Spaß beim wissenden Zuschauer. Dabei hilft auch die Unterfütterung mit Fakten, die parallel zu ausgespielten Szenen in Animationen und Skizzen erfolgt. Die Grenze zwischen Fakt und Fiktion verschwimmt zunehmend, während das eigentliche Geschehen immer surrealer wird. Die Welt, die Schenk zeichnet, ist reich an Details und bietet erstaunliche Akuratesse in der Ausgestaltung. Die allen Filmklischees entsprechende Darstellung eines "Cheatdealers" enthält trotz ihrer Absurdität erstaunliche Tiefe, zumindest ein Funken Realität ist immer Cheater Dealer bei der Arbeit
Cheater Dealer bei der Arbeit
dabei, meistens wesentlich - und erschreckend - mehr. Das trifft vor allem auf die Visualisierung der Cheats zu, die perfekt in die laufende Handlung eingebettet ist. Schenk folgt den Konventionen konsequent bis zum frenetischen Ende, das einen im Stile von "Mann beißt Hund" oder "Staplerfahrer Klaus" verstört und durchaus fragend zurücklässt.

Auch dank der guten schauspielerischen Leistungen und der zahlreichen handwerklichen Meriten hat "The Cheat Report" es sich verdient, als Kurzfilm ernst genommen zu werden. Wer Interesse hat, sollte die 3,50€ auf www.thecheatreport.com investieren. Man muss es wie einen Kinobesuch nehmen, man schaut sich den Film nicht nur an, weil er gut ist, sondern auch damit man mitreden kann. Und es gibt genug Gesprächsstoff, der eine ausführliche Kritik rechtfertigt.

Ausführliche Filmkritik von "The Cheat Report" (enthält Spoiler)

Kommentare (11)


#1 soren schrieb am 07.03.2006, 12:12
Schöne Kritik nur
"Überkritische Geister dürften allerdings keine Freude daran haben."
Klingt für mich immer danach das der Film scheisse is , man aber darüber hinwegsehen sollte ...
#2 bond schrieb am 07.03.2006, 12:14
jein.... das heißt dass man den film durchaus klasse finden _kann_. aber wenn man zu hohe ansprüche hat und etwas anderes erwartet wird man enttäuscht sein - so wie ich es z.b. war. ;)
#3 germanium schrieb am 07.03.2006, 14:07
der schreibstil ist mir n bissel zu dick aufgetragen.
#4 zzOu schrieb am 07.03.2006, 15:19
der film kann noch so gut sein, ich werd mir so n hobbyfilmchen nicht für geld aus dem inet laden.. und hat er noch soviel zeit aufgewendet - es hat ihn keiner gezwungen :)

und der text sollte nochmal korrektur gelesen werden ;D
#5 csc schrieb am 08.03.2006, 15:09
hab den film zwar nicht gesehen.. nur darüber gelesen und bilder gesehen, aber fühl mich darin bestätigt, jenen nicht zu kaufen. unabhängig des preises ( wobei die bereitschaft 2e zu zahlen sicherlich bei einigen höher wäre als bei diesen genannten 3.50e ) weiss ich, dass ich mir den film gar nicht erst anguggen brauch, da er einfach nur langweilig ist. es gibt einige junge talente in der filmbranche, die richtig gute filme ( oder kurz-filme von 30sek ) drehen für ein budget von paar tausend euros - gibt immer wieder diese nachwuchs-filmfestspiele, wo viele künstler aus vielen ländern ihre streifen vorstellen... und oftmals lässt sich sogar an wenigen minuten eines solchen low-low-bugdet films erkennen, dass ein gewisses talent vorhanden ist....

aber diesem film hier scheint es sowohl an der idee ( also das thema cheaten ist doch schon seit mindestens 2 jahren sowas von langweilig und out..also die zeiten, wo man noch über cheats gesprochen und sich aufgeregt hat, dass es wieder ein neueren ogc gibt, sind doch echt alt-backen ) als auch in der umsetztung. wenn 1/3 des filmes aus in-game spielszenen besteht ala ein cs movie oder sowas, dann hat der streifen nicht das prädikat film verdient.. die sprache ist teilweise witzlos ( so hab ich es zumindest aus der kritik auf einzelnen seiten und von einigen zuschauern aufgenommen ) und auch nichts neues..

vielmehr scheint es hier dieser typische "es ist ein richtiger film über cs!!! uii wir csler kommen ins kino!!!"-bonus zu sein, der dem film dann das "gut" in der bewertung gibt. und trotz der leistung - denn herr schenk hat da einige zeit und kraft rengesteckt und dieses gilt es auch zu loben ! - sollte man dennoch wirklich werte-frei in die beurteilung gehen und nicht einen film besser darstellen und besser bewerten als er ist, nur weil 2 redakteure den film kostenlos erhalten haben als presse-material oder weil wie eben genannt, es der erste versuch ist, die "gamer und csler ins kino zu bringen".

und zum thema "budget": kann ja jeder ausrechnen, wieivel verlust/gewinn mit diesem film gemacht wird..

3.5 * 10.000downloads ( der erste teil von d. schenk hatte über 1 mio downloads, aber ich setzt mal 10.000 in diesem rechenbeispiel an ) = 35.000e
+ die bannerwerbung mit seiner site und sonstige sponsorings....

= geht er sicherlich mit gutem gewinn nach hause... ;-)

aber wenn er damit geld verdient, ich gönns ihm.. hat er ja seinen job gut erfüllt und alles richtig gemacht.

just my 2 cents
#6 Suicider schrieb am 08.03.2006, 16:49
Warum wird in keiner Weise das DRM kritisiert? Das ist letztlich auch für mich ein Grund, den Film ganz bestimmt nicht zu kaufen - bzw. das Recht zu erkaufen, den Film auf einem PC oder gar nur unter Windows anzuschauen.
#7 affentod schrieb am 08.03.2006, 19:41
Es gibt eine DRM-freie Version. Zu csc: 10.000 Downloads halte ich für hochgradig unwahrscheinlich, wie du ja bereits erwähnt hast, ist die Zahlungsbereitschaft in der Community nicht besonders hoch.
#8 apartment schrieb am 09.03.2006, 12:46
Die bekommt man aber auf ofiziellem Weg leider nicht. Ich hab den Film gekauft und vom DRM befreit. Find ihn nicht wirklich lustig. Hätte mir echt mehr erwartet.
#9 chief schrieb am 09.03.2006, 13:26
Das von den Machern behauptete Budget übersteigt deutlichst Produktionen wie "Dei Mudder sei Gsicht" oder ähnliches, wo ich mich dann doch frage, ob man Feinkost-Böhm als Catering engagiert hatte?
Und wenn man es mit Filmen auf Kurzfilmfestivals oder von Medienschulabsolventen vergleicht, dann merkt man halt schon, dass der Cheat-Report überhaupt nicht mithalten kann, was dieses Budget und 3,50 wirklich nicht rechtfertigt: Das Einsatzkommando ohne Hubschrauber hätte den Film nicht schlechter gemacht, lieb bei ner Chemiefirma/Uni nachfragen, ob man -natürlich kostenlos- in einem richtigen Labor drehen darf, allerdings auch nicht...
#10 stfN schrieb am 24.03.2006, 14:56
"In zahlreichen Interviews wird diese Mischung offenbar, eSportler wie quick oder das CS-Team von plan-B spielen sich selbst, offenbaren aber durchaus Sinn für Humor."

Was für ein schlechter Satz.
#11 moss schrieb am 14.04.2009, 19:18
vielleicht sucht readmore noch korrekturleser, stfn?
;)
 

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